SPD Ortsverein Landau

Nette Toilette

Fraktion

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

im Namen der SPD-Stadtratsfraktion stelle ich folgenden Antrag:
„Die Stadt Landau prüft die Einrichtung öffentlicher Toilettenanlagen durch private Betreiber und / oder die Beteiligung an der Aktion ‚Nette Toilette’“.

Begründung:

Wiederholt haben sich Bürgerinnen und Bürger an Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion gewandt mit dem Hinweis, dass es in Landau zu wenige Toilettenanlagen für die öffentliche Nutzung gibt.

In der Tat ist die Anzahl frei zugänglicher Toilettenanlagen für eine Stadt wie Landau gering. Dabei existieren zum einen Geschäftsmodelle privater Betreiber, die so aufgebaut sind, dass Unternehmen die Aufstellung, die Wartung und die Reinigung finanzieren und im Gegenzug hochwertige Werbeflächen vermarkten – wie ein großes Unternehmen am Markt sein Geschäftsmodell beschreibt. Wir halten es für gerechtfertigt, Kontakt mit solchen Anbietern aufzunehmen, um zu prüfen, ob eine Realisierung auch in Landau möglich ist.

Ein anderes, seit dem Jahr 2001 existierendes Modell ist die inzwischen bundesweit verbreitete Aktion „Nette Toilette“. In der Region haben sich auch die Städte Bad Bergzabern, Kaiserslautern (im April dieses Jahres) und Heidelberg angeschlossen. Die Aktion „Nette Toilette beschreibt Idee und Wirkungsweise auf ihrer Homepage www.die-nette-toilette.de wie folgt: „Ist-Situation öffentliche Toiletten in den Innenstädten
  • Es gibt zu wenig öffentliche Toiletten
  • Neue Toiletten bedeuten hohe Investitionen
  • Die Pflege und Wartung ist enorm teuer
  • Toilettenstandorte sind meistens zu gering und nur zentral vorhanden
  • ein cityweites Netzwerk fehlt
  • Auch traut man sich nicht einfach in die nächste Gaststätte zu gehen,
um nur seinem Bedürfnis nachzukommen Durch die angespannte Finanzlage vieler Kommunen kann keine schnelle und flächendeckende Lösung erreicht werden. Das Konzept Nette Toilette - die zündende Idee: Die Einbindung der Gastronomen bedeutet eine Lösung bei der alle gewinnen.
  • Die Stadt unterstützt die Gastronomen finanziell bei der Pflege der Toiletten und spart dadurch Kosten
  • Der Gastronom bekommt den einen oder anderen neuen Gast, sowie Geld für sein schon bestehendes WC
  • Die Bevölkerung erhält ein flächendeckendes Netz an frei zugänglichen Toiletten, die sauber, gepflegt und bis spät in die Nacht geöffnet sind
Fazit Die nette Toilette zieht Ihre Kreise. Die Wort-/Bildmarke nette Toilette und das dahinter stehende Konzept wurde bereits von über 90 Städten deutschlandweit übernommen (Stand Januar 2010). Viele weitere Städte haben schon Ihr Interesse angemeldet.“
 
 
 

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