SPD Ortsverein Landau

Landauer SPD nominiert Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl

Stadtverband

Landauer SPD nominiert Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl

30. November 2013

Bei ihrer Stadtverbandskonferenz hat die Landauer SPD am 28. November ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl des Stadtrats am 25. Mai 2014 nominiert.

Geschlossen und ideenreich, so präsentierte sich die Partei - und 44 Kandidatinnen und Kandidaten, die bereit sind in Landau und für Landau Verantwortung zu übernehmen.

So berichtet die "Rheinpfalz" über die Konferenz:

Landauer SPD stellt sich für die Stadtratswahl auf – Harmonie ist Trumpf

Mit Maximilian Ingenthron an der Spitze geht Landaus SPD in die Stadtratswahl. Und mit der früheren Grünen-Frontfrau Magdalena Schwarzmüller – ein Coup. Der Wahlschlager soll bezahlbarer Wohnraum für Normalverdiener werden. Die SPD-Stadtverbandskonferenz am Donnerstagabend im Dorfgemeinschaftshaus von Mörlheim war von großer Einigkeit geprägt. Es gab keinerlei Kampfabstimmungen. Ingenthron erhielt die Zustimmung von 67 der 69 anwesenden Sozialdemokraten. Sogar 68 Genossen setzten Hannes Kopf auf Platz 3.

Von den 15 Sozialdemokraten, die 2009 in den Stadtrat einzogen, kehren – nach dem bereits vor einem halben Jahr im Zorn aus der Fraktion ausgetretenen Franco Casella – der Ortsvorsteher von Wollmesheim, Rudi Boesche, Francesca Chillemi-Jungmann und Natascha Walz nicht mehr zurück. Ein Coup gelang den „Roten“ mit der Aufstellung der früheren Grünen-Fraktionschefin Magdalena Schwarzmüller auf Platz 13. Der Vorsitzende des Landauer Beirats für Migration und Integration, Aydin Tas, soll auf Platz 10 neue Wählerschichten für die SPD erschließen. Der türkischstämmige Landauer kündigte an, die deutsche Staatsangehörigkeit zu erwerben.

Aussichtsreich auf der Liste sind Judith Neumann (Platz 7), eine 30-jährige Lehrerin an der Integrierten Gesamtschule und frühere stellvertretende Juso-Landeschefin, sowie auf Platz 12 Florian Maier, 27-jähriger Berufsschullehrer, der Ortsvorsteher in Dammheim werden will. Ein neues Gesicht in der Stadtpolitik könnte Armin Schowalter, Vorsitzender des Vereins Südstern, eines Jugendtreffs in der Weißenburger Straße, werden; er kandidiert auf Listenplatz 17. Wieder mitmischen in der Politik will Ex-Bundestagsabgeordneter Heinz Schmitt (Platz 27).

Es kandidieren 29 Männer und 15 Frauen. Nesthäkchen ist die 20-jährige Einzelhandelskauffrau Morella Kißel, Tochter des Ortsvorstehers von Arzheim. Die „Grande Dame“ der Landauer SPD, die 69-jährige Elisabeth Morawietz, bekundet als Schlusslicht auf Platz 44 ihre Verbundenheit mit ihren früheren Kollegen, möchte aber, wie sie deutlich zum Ausdruck brachte, liebend gern ihr Dasein als Polit-Rentnerin weiter genießen.

Ingenthron skizzierte in einer halbstündigen Rede Schwerpunkte der künftigen SPD-Politik. Vor allem bezahlbarer Wohnraum für schmale Geldbeutel, für Normalverdiener, haben sich die Sozialdemokraten auf ihre Fahnen geschrieben. Daran mangele es in Landau. Fünf weitere Zukunftsthemen schnitt Ingenthron kurz an. Der demografische Wandel sei zu organisieren, beispielsweise durch generationenübergreifende Wohnformen.

Zwei Foren „Junges Landau“ und „Altes Landau“ regt die SPD an, als Ersatz für das eingeschlafene Jugendparlament und einen Seniorenbeirat. Mehr Tempo-30-Zonen, um, wie es der Spitzenkandidat formulierte, „dem Wunsch vieler Landauer nach mehr Verkehrssicherheit“ nachzukommen, stehen ebenso auf der Agenda wie ein regionales Konzept für den Einsatz erneuerbarer Energien und eine bessere Verankerung der Universität in Landau, weil sie ein „permanenter Vitaminstoß“ für die Stadt sei.

Kämpferische Töne schlug Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer an. „Landau ist eine Stadt mit einer konservativen Struktur, aber sie ist keine SPD-Stadt. Die SPD kann die Menschen gewinnen“, sagte er. Nachdenkliches steuerte Heinz Schmitt bei. Der Bauboom zeige hässliche Gesichter, etwa auf dem Gelände des früheren Steinerschen Anwesens, gegenüber des Max-Slevogt-Gymnasiums oder im Bürgergraben, wo niemand mit den Bewohnern geredet habe. (gau)

Das ist der Wahlvorschlag der SPD:

1. Maximilian Ingenthron
2. Moni Vogler
3. Hannes Kopf
4. Hans Peter Thiel
5. Klaus Eisold
6. Sonja Baum-Baur
7. Judith Neumann
8. Michael Scheid
9. Hermann Demmerle
10. Aydin Tas
11. Peter Leiner
12. Florian Maier
13. Magdalena Schwarzmüller
14. Günter Scharhag
15. Sieglinde Rother
16. Martin Schimpf
17. Armin Schowalter
18. Rolf Kost
19. Hans-Jürgen Blinn
20. Claudio Ceccarelli
21. Angelika Hey
22. Hermann Gross
23. Birgit Fuchs
24. Tri Tin Vuong
25. Morella Kißel
26. Ute Griesbach
27. Heinz Schmitt
28. Christine Altstötter-Gleich
29. Adrian Koder
30. Carina Moock
31. Julia Eisold-Fritz
32. Hans-Jürgen Große
33. Frank Zang
34. Bernd Gottschalk
35. Frank Bruder
36. Herbert Berberich
37. Frank Kaiser
38. Barbara Demmerle
39. Matthias Petgen
40. Christian Zainhofer
41. Uschi Tritscher
42. Martin Schlimmer-Bär
43. Thomas Baumann
44. Elisabeth Morawietz

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Weinstraße
Ausgabe: Nr. 278
Datum: Samstag, den 30. November 2013
Seite: Nr. 17

 
 
 

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