SPD Ortsverein Landau

Situation am Obertorplatz optimierungswürdig

Fraktion

In diesen Tagen und Wochen erlebt der neugestaltete Obertorplatz seine erste Bewährungsprobe. Gerade in der warmen Jahreszeit nehmen die Menschen gerne die Gelegenheit wahr, den Platz als Flanier- und Aufenthaltsort zu nutzen. Doch sollte nach Meinung von Dr. Maximilian Ingenthron geprüft werden, ob nicht Verbesserungen und Feinjustierungen erforderlich sind, um eine optimale Nutzung zu ermöglichen.

Aus diesem Grund hat er ein Schreiben an Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer gerichtet, um auf drei Aspekte einzugehen, die nach seiner Auffassung Anlass zu Nachbesserungen bieten.

Der Inhalt im Wortlaut:

"Die Xylanderstraße wurde vor einigen Jahren zur Tempo-30-Zone erklärt. Der Ausbau der Straße hat nun aber eher das Gegenteil der damaligen Maßnahme bewirkt. Straßenbreite und Fahrbahnbelag laden dazu ein, nun deutlich schneller zu fahren. Nach meiner Beobachtung hält sich hier niemand an die vorgegebene Geschwindigkeit. Das ist kontraproduktiv zu unseren Bemühungen, den Verkehr in großen Teilen der Innenstadt zu verlangsamen.

Ich rege daher an, über Möglichkeiten nachzudenken, den Verkehrsfluss effektiv zu bremsen. Ggf. können weitere Parkplätze an der Westseite der Xylanderstraße vorgesehen werden. Bislang sind dort nur zwei Parkboxen auf der Straße markiert.

In der Reiterstraße sind zwei verkehrsberuhigte Bereiche (gemäß Verkehrszeichen 325) eingerichtet, die Fußgängern Priorität vor dem Autoverkehr einräumen und in denen Autofahrer Schrittgeschwindigkeit einhalten müssen. Nach meiner Beobachtung ist dies aber nur graue Theorie. Durch das Fehlen geeigneter baulicher Maßnahmen verringern Autofahrer die Geschwindigkeit hier nicht oder nur minimal. Zudem ist nicht nachvollziehbar, warum sich der verkehrsberuhigte Bereich nicht auf den ganzen Straßenabschnitt von der Marktstraße bis zur Meerweibchenstraße erstreckt.

Wenn ein verkehrsberuhigter Bereich eingerichtet wird, muss er auch baulich konsequent umgesetzt sein, damit er funktioniert und den Fußgängern die notwendige Sicherheit gibt, dass sie hier tatsächlich Priorität genießen.

Ich rege an, dass der verkehrsberuhigte Bereich ausgedehnt (Marktstraße bis Meerweibchenstraße) und eine bauliche Veränderung vorgenommen wird. Konkret könnte dies über eine abschnittweise Anpassung des Fahrbahnniveaus erfolgen, und zwar an der Marktstraße und an der Meerweibchenstraße, so dass zwei „Schwellen“ entstehen, die rund 10 cm über dem normalen Fahrbahnniveau liegen. Autofahrer sind so gezwungen, die Geschwindigkeit zu reduzieren.

Schließlich ist festzustellen, dass die Ruhebänke allesamt in unmittelbarer Nähe zu den Fahrbahnen (Reiterstraße und Xylanderstraße) montiert worden sind. Das ist vor allem gefahrenträchtig für Kleinkinder. Gerade Kinder brauchen Platz zur Entfaltung und zum Spielen. Durch die Lage der Bänke ist das nur sehr eingeschränkt möglich. Geben wir Eltern und Kindern die Möglichkeit, die Bänke besser zu nutzen.

Ich rege an, zumindest einige Bänke so anzubringen, dass sie sich künftig in angemessenem Abstand zu den Fahrbahnen befinden. Das lässt sich sicher auch in Zusammenhang mit der Nutzung des Platzes für Veranstaltungen in Einklang bringen.

Ich bitte freundlich um Prüfung meiner Anregungen und Beratung in den städtischen Gremien. Ich bin davon überzeugt, dass durch die Umsetzung entsprechender Maßnahmen der Obertorplatz an Attraktivität gewinnen und noch stärker angenommen werden wird. Ihn zu einem belebten Anziehungspunkt in der südlichen Innenstadt zu machen, war schließlich erklärtes Ziel der Neugestaltung."

 
 
 

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